Gesellschaftsspiele 2.0

Virtual Reality Festival VRHAM! in Hamburg

Das Virtual Reality & Arts Festival "VRHAM!" geht in die zweite Runde: Vom 7. bis 15. Juni können Besucher im Oberhafenquartier in atemberaubende künstliche Welten eintauchen. Auch dabei: Die Hamburg Residencies! Zwei spannende Projekte, die im Rahmen des Festivals ihre Kunst weiterentwickeln werden.

Mit einer virtuellen Gefolgschaft das Hamburg der Zukunft vor den Folgen des Klimawandels retten. Oder vielleicht doch lieber im Herrenhaus des größten Magiers aller Zeiten Teil einer denkwürdigen Vorstellung werden? Klingt abgefahren? Ist es auch – und deshalb unbedingt zu empfehlen! Im Rahmen des "VRHAM!"-Festivals präsentieren in diesem Jahr Studenten der Ernst Busch Hochschule in Berlin sowie drei junge Nachwuchskünstler aus Frankreich zwei außergewöhnliche VR-Arbeiten. Ausgeschrieben wurden die beiden Residencies von "VRHAM!", der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein sowie dem EU-Projekt "Create Converge" – die Gewinner gibt es jetzt im Rahmen des Festivals vom 7. bis 9. Juni (Cocotte-Minute) bzw. 10. Juni (BE B:E:R:N:D) zu sehen. Das Besondere für beide Gruppen: Sie bekamen im Vorwege eine Woche lang Unterstützung von den Virtual Reality-Profis "Salt & Pepper Hamburg" sowie VR-Pionier und -Künstler Michel Reilhac. So hatten beide Gruppen Zeit, knapp eine Woche an Story, Dramaturgie und Umsetzung zu feilen und ihre Projekte mit externem Input weiter zu perfektionieren.

Be B:E:R:N:D: Im Viererteam die Hansestadt vor den Folgen des Klimawandels retten

BE B:E:R:N:D

Das Spiel, dessen Name zufällig in einem Chatverlauf entstanden ist, vermischt Virtual Reality, Augmented Reality und textbasiertes Retro-Adventure zu einer neuen Spielerfahrung. Von Studierenden der Ernst Busch Schauspielschule entwickelt, spielt die Story eigentlich in Berlin. Für VRHAM wurde das Geschehen jedoch nach Hamburg verlagert. Die Aufgabe: Nichts Geringeres als die schöne Hansestadt vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Das Spielfeld besteht aus einer Hamburg-Karte, über die die Spielfigur im Laufe des Spiels zu verschiedenen Locations wandert, um Aufgaben zu lösen. Das Game wird mit vier Personen gespielt, wobei jeder Teilnehmer andere Informationen erhält. So spielt etwa einer der Spieler den Navigator, der Anweisungen von einem Screen in die Gruppe trägt, während jemand anderes mit VR-Brille in die Augmenten Reality Welt eintaucht und Dinge sieht, die den anderen Spielern verborgen bleiben. Um das Spiel erfolgreich zu meistern, ist somit Teamwork gefragt. Mehr Infos bekommt ihr hier.

Das Team von Cocotte-Minute mit Requisiten des Spiels

Kein Game, sondern vielmehr eine interaktive Erzählung ist „Cocotte-Minute" der drei Nachwuchskünstler Gabrielle Roque, Louis Wade und Teddy Aymard aus Frankreich. Ein Film Noir-Trip mit VR-Brille, bei dem man als Figur direkt in die Geschichte hineingezogen wird. Dabei nimmt man die Form eines Illusionisten, Hellsehers, Hypnotiseurs, Journalisten oder Taschendiebs an und erkundet sechs Bereiche eines magischen Herrenhauses. Die Teilnehmer müssen sich dabei entscheiden, ob sie der Hauptstory folgen oder sich von den zahlreichen Nebensträngen der Erzählung leiten lassen. Es ist jedoch unmöglich, als Charakter alles zu erkunden. So haben alle Teilnehmer ihre ganz persönliche, immersive VR-Echtzeiterzählung. Mehr Infos gibt es hier. 

Die beiden Residencies können im Rahmen der regulären VR Exhibitions gespielt werden, Tickets für die unterschiedlichen Timeslots gibt es hier.


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