Interview>3 Fragen an… Maike Mia Höhne

18.04.2017
3 Fragen an… Maike Mia Höhne

Maike Mia Höhne

Maike Mia Höhne ist seit 2007 die Kuratorin und Leiterin der Berlinale-Sektion Berlinale Shorts. Sie arbeitet in unterschiedlichen Kontexten als freie Autorin, Kuratorin, Produzentin, Fotografin und Regisseurin. Sie wurde 1971 in Hannover geboren, studierte Visuelle Kommunikation in Hamburg und Kuba und absolvierte ein Aufbaustudium mit Schwerpunkt Film an der HFBK.

„Für eine gelebte Demokratie ist Kino die Zukunft.“
1

Was ist Ihr Lieblingskurzfilm und warum?

Das Tolle an den Kurzfilmen ist ja, dass jeder Einzelne so speziell und eigen, so besonders und anders ist: Chris Markers La Jetée und Hans Richters Rhythmus 21, Peter Weiss‘ Studie II (Hallucinationer) und natürlich Marie Menkes Studien aus New York. Die Kübelkinder von Ula Stöckl und Edgar Reitz – ohne Frage große und wichtige kurze Filme, A Letter to Uncle Boonmee von Apitchatpong Weerasethakul, Der Gesang der Jünglinge von Andree Korpys und Markus Löffler, John Smith, Symbolic Threats von Wermke, Henke und Leinkauf, die Filme von Vinel und Poggi, die 2014 den Goldenen Bären mit dem Film Tant qu'il nous restent des fusils a pompe gewonnen haben. Und und und... Ich liebe diese Form, ich liebe die Möglichkeiten, die einzig diesem Format inhärent sind.
2

Ist Kino "Schnee von gestern"?

Kino als Gedanke, als Kultur ist immer präsent. Und in der wiederkehrenden Beschwörung ihres Endes liegt schon wieder der Neuanfang. Die Vielzahl der gleichberechtigen Möglichkeiten der Begegnung mit Kino ist die Qualität. Für eine gelebte Demokratie ist Kino die Zukunft.
3

Popcorn oder Nachos?

Nachos vor dem Film. Und während des Films Hand in der Hand meines Geliebten.
Konstanze Habermann

Filmförderung & Einreichterminen, Dreharbeiten, Produktionsfirmen, Motivdatenbanken, Equipment, Veranstaltungen uvm.

www.ffhsh.de